Die grausige Geschichte vom Döbriacher Bauernaufstand
Der sagenhafte Domitian
Der Döbriacher Jungfernsprung
Der Döbriacher Lachsenkrieg
Der "Wilde Mann Stein"

Der Autor der Geschichten und Sagen um den Millstätter See:

Schon in seinen jungen Jahren hat sich Matthias Maierbrugger mit der Lied- und Brauchtumspflege befaßt. Bereits als Student begann er alte Sagen, Aberglauben, Volksbräuche und seltene Redensarten aufzuzeichnen. Brauchtum und Heimatgeschichte haben ihn mit der Zeit derart gefesselt, daß er es sich nach dem Kriege zur Aufgabe machte,.das ganze Kärnten nach derlei Dingen zu durchforschen, sie aufzuzeichnen und an Zeitungen zu schicken, die seine Beiträge gerne aufnahmen. Matthias Maierbrugger tauchte bald hier, bald dort im Lande auf und blätterte in vielen Chroniken der Gemeinden, Schulen und Pfarrämter. Dabei entdeckte er eine Unzahl geschichtlicher und volkskundlicher Daten, die sonst wohl kaum ans Tageslicht gekommen wären. Im Kärntner Landesarchiv hat er viele Aufzeichnungen überprüft und ergänzt. Bald wurde der Heimatforscher von verschiedenen Stellen dazu aufgefordert, seine Aufsätze auch in Buchform herauszugeben, damit sie nicht verloren gehen. Direktor Maierbrugger begann nun Bücher zu schreiben, und so entstanden 30 Bände kleineren und größeren Umfanges, die in viele Hausbibliotheken aufgenommen und auch den Weg über die Grenzen des Landes fanden. Alle Bände sind mit selbstgeknipsten Fotos geschmückt und so leicht faßlich geschrieben, daß sie von alt und jung gerne gelesen wurden und werden. Einzelne Bücher, wie "Heimliches Kärnten", sein "Lebendiges Brauchtum in Kärnten" und die umfangreiche "Geschichte von Millstatt" erschienen auch schon in zweiter Auflage. Sein "Kärntner Sagenbuch" zählt bis heute zur Standartliteratur des Deutschunterrichtes in Kärntner Volksschulen, Hauptschulen und Unterstufen. Besonders gerne gekauft werden auch seine letzten Bücher "Durch alle Täler Kärntens" und "Kostbarkeiten in Kärnten".

Besonders auch die Sagen, wundersame vom Volksmund überlieferte Geschichten, in denen Berggeister, Drachen, Elfenwesen, Riesen, Zwerge und Zauberer ihr Unwesen treiben, hatten es ihm angetan. Wie kein anderer verstand er es, aus jenen (erfundenen?) Geschichten das Körnchen Wahrheit, um das sie sich über Jahrhunderte gebildet hatten, herauszufiltern und mit der wirklichen Geschichte Kärntens zu verbinden - im Schulunterricht, in Vorträgen und in seinen zahlreichen Büchern. Mit unverwechselbarem Stil verpackte er die Geschichte in Geschichten und würzte diese mit interessanten Nebensächlichkeiten und persönlichen Eindrücken von Natur und Landschaft, sodaß der Leser einen unterhaltsamen Einblick in die Vergangenheit und darüber hinaus wie nebenbei noch Jahreszahlen und große Namen erfährt.

Mit Recht sind auch heute am Millstätter See und besonders in Döbriach viele Einheimische stolz darauf, Direktor Matthias Maierbrugger noch persönlich gekannt zu haben oder gar von ihm als Kinder unterrichtet worden zu sein. Aus diesem Grund entsteht in Döbriach im Moment auch ein interaktives Sagenmuseum zu Ehren Matthias Maierbruggers.