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Reiten:


Die Pferde auf "Burgstaller's Ranch", dem Brandhof

Ponyreiten
Haflingerreiten

Früher war Burgstallers “Brandhof” auf Rinderzucht spezialisiert, aber Pferde gab es dort trotzdem schon immer. Bereits der Urgroßvater, der alte Brandhofer, ritt auf seinem “Ackergaul” Max sonntags nach Döbriach zum Kirchgang und anschließenden Frühschoppen. Heute gibt es noch immer einen Max am Brandhof und statt der Rinder gibt es um die zwanzig weitere Pferde in allen Größen.

Vor dreißig Jahren wurde mit dem Kauf des Shetland-Hengstes “Archibald” der Grundstein für die Ponyzucht gelegt. Herr Burgstaller wurde damals noch belächelt, denn niemand konnte sich vorstellen, wozu man so ein kleines Pferd überhaupt brauchen kann. Mit der Stute Susi entstand dann über die Jahre eine kleine Herde reinrassiger Shetland-Ponies. Heute sind die Ponies überall gefragt, aber wir geben sie nicht her! Denn jedes der Tiere hat seine eigene Persönlichkeit und auch wenn die Herde mittlerweile auf 13 Stück angewachsen ist, möchte man sich von keinem trennen...


Susi kommt zum Schmusen zu Herrn Burgstaller

Bei so vielen Pferden braucht man dann auch ein System, um sie alle auseinander zu halten. Dieses hat sich Herr Burgstaller ausgedacht. Die Namen der Fohlen beginnen nämlich immer mit dem gleichen Buchstaben, wie der Name der Mutter. Und wenn uns bei der Namensgebung dann selber nichts mehr systemkonformes einfällt, dann dürfen auch die Camping-Kinder bei der Suche mithelfen...

Seit einigen Jahren gibt es auch wieder Haflinger-Pferde am Brandhof. Die Haflingerzucht hat in Kärnten Tradition, denn diese “Gebirgspferde” sind stark und zäh, klettern auf jeden Berg und können nicht nur, sondern müssen sogar im Winter (genau wie die Shetland-Ponies) ins Freie - deshalb werden diese Tiere auch heute noch vom österreichischen Bundesheer für Lastentransporte auf die höchsten Gipfel verwendet. Dabei sind sie wegen ihrer Lernfähigkeit und Zahmheit ein perfektes Reittier.
Als die ersten beiden Haflinger (eigentlich damals nur aus Mitleid aus einem finsteren Stall in Unterkärnten “herausgekauft”, um ihnen die “Freiheit” zu schenken) in unserer Reitbahn liefen, hätten wir nicht gedacht, wie dieses Angebot einschlagen würde. Deshalb haben wir jetzt über den Sommer 4 bis 5 Tiere am Campingplatz im Reitbetrieb, während am Bauernhof immer schon wieder mehrere Jungtiere auf ihr Zureiten warten...



Ria und Ri

Ponyreiten:

Die Shetland-Ponies sind äußerst genügsam und zäh, aber auch treu, hoch intelligent und zahm. Besonders die jungen Tiere sind aber so verspielt, daß sie manchmal ihre Kinderliebe etwas übertreiben - deshalb dürfen nur die ruhigsten und zahmsten Ponys über die Sommermonate vom Bauernhof zum Campingplatz. Die anderen können aber ebenfalls besucht werden, wenn wir zum Beispiel mit dem Burgstaller-Express zum Indianerwald auf “Burgstaller`s Ranch” fahren. Dies wird besonders interessant, wenn es wieder einmal ein neues Fohlen gibt...

Beim Spielplatz befindet sich die Ponywiese und der kleine Stall. Unter Tags können die Tiere dort besucht und von den Kindern “betreut” werden. Meist ist eine ganze Gruppe Kinder da, die sich gerne freiwillig zu “Pferdepflegern” ernennen lassen und den ganzen Tag pflegen und striegeln. Natürlich können die Tiere auch gefüttert werden, Ponies sind Allesfresser und verputzen von Obst bis Wiener Schnitzel alles, was ihnen vor die Nüstern kommt - einzig frisches Brot sollen sie nicht bekommen...


Nicky mit den Camping-Kindern

Täglich um 17 Uhr können die Kinder am Kinderspielplatz beim Reitstall gratis Ponyreiten. Einer unserer Animateure sattelt die Ponies und hält die Aufsicht. Größere Kinder können alleine reiten, bei kleineren Kindern gehen die Eltern mit.
Nach einer großen Runde um den Spielplatz wird abgewechselt.

Von Ostern bis zum Apfelfest im September befinden sich immer 2 bis 4 Ponies am Campingplatz. Im Juli und August findet das Ponyreiten täglich automatisch statt, in der übrigen Zeit kann man sich in der Rezeption dafür anmelden...

Über die Wintermonate sind alle Pferde am Bauernhof, weil sie dort über Nacht in den “winterfesten” Stall gehen können. Während unserer Programmschwerpunkte fahren wir aber immer wieder mit dem Burgstaller-Express zum “Tiere füttern und reiten” dort hin...



Hera mit Heros

Haflinger-Reiten:

Auch die Haflinger-Herde wächst und wächst. Drei bis vier Pferde sind über die Sommermonate am Campingplatz, die Jungtiere, die noch zugeritten werden müssen, leben am Bauernhof.

Neben dem Spiel- und Sportplatz befindet sich die Reitbahn.
Anfänger können hier mit unserem Reitlehrer beim Longieren die Grundbegriffe lernen und das Reiten üben.
Fortgeschrittene Reiter können mit dem Reitlehrer gemeinsam gleich einen Ausritt zu unserem Bauernhof unternehmen und dort über die weitläufigen Felder galoppieren.
Wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob er einen solchen Ausritt “packt”, der bucht vorher noch eine halbe Stunde in der Bahn - unser Reitlehrer entscheidet dann, ob der Ritt zum Bauernhof schon möglich ist...


Lore in der Reitbahn

Gebucht werden die Reitstunden und Ausritte in der Rezeption.
Die Kosten sind:

½ Stunde Reitbahn, longiert oder frei, mit Reitlehrer 6.- Euro
Ausritt zum Bauernhof mit Reitlehrer (ca. 1 Std.) 15.- Euro
Diese günstigen Preise gelten nur für unsere eigenen Gäste!!!

Natürlich können auch die Haflinger den ganzen Tag über besucht, gefüttert, gestreichelt und gepflegt werden. Zu kleine Kinder dürfen allerdings nicht zu den großen Pferden - die Haflinger sind zwar gutmütig und verschmust, aber wenn so ein 600 kg schweres Tier einem versehentlich auf die Zehen tritt, kann das weh tun...

Unser Reitlehrer Gerwich ist von klein auf mit Pferden vertraut und ein Vollprofi. Als er seine eigenen Pferde verkaufen mußte, hielt er es nur wenige Monate aus - dann packte ihn wieder die Sucht. Seitdem ist er Reitlehrer am Komfort-Campingpark Burgstaller.
Er selbst ist Western-Reiter, “weil`s einfach viel cooler ist...!”


Videofilm "Reiten"
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